Wirtschaftliche Lage des Konzerns

Gesamtaussage des Vorstands

Deutsche Post DHL hat im Geschäftsjahr 2009 in Anbetracht der globalen Wirtschaftskrise eine solide Leistung gezeigt. Obwohl die transportierten Volumina weit unter dem Vorjahresniveau lagen, konnten wir den Rückgang des EBIT vor Einmaleffekten dämpfen und mit rund 1,5 Mrd € unsere unterjährig auf mindestens 1,35 Mrd € angehobene Prognose sogar leicht übertreffen.

Um in der Krise zu bestehen und aus ihr gestärkt hervorzugehen, haben wir entsprechende Maßnahmen ergriffen: Mit dem arrow_grey.gif IndEx-Programm haben wir mehr als 1 Mrd € indirekte Kosten eingespart. Wir haben das Expressgeschäft neu geordnet, was sich auch weiterhin positiv auf unsere Profitabilität auswirken wird. Der Verkauf der Postbank hat unsere finanzielle Situation gefestigt. Nicht zuletzt dank einer Nettoliquidität von 1,7 Mrd € zum Jahresende wird unsere kurzfristige arrow_grey.gif Kreditwürdigkeit von den Rating-Agenturen positiv bewertet. Die Investitionen haben wir deutlich reduziert und uns auf organisches Wachstum konzentriert.

A17 Ausgewählte Kennzahlen zur Ertragslage (fortgeführte Geschäftsbereiche)A.17 Ausgewählte Kennzahlen zur Ertragslage (fortgeführte Geschäftsbereiche)
 
    2008
angepasst
2009
 
Umsatz Mio € 54.474 46.201
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) vor Einmaleffekten Mio € 2.011 1.473
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) Mio € –966 231
Umsatzrendite1) % –1,8 0,5
Konzernjahresergebnis2) Mio € –1.688 644
Ergebnis je Aktie3) –1,40 0,53
Dividende je Aktie 0,60 0,604)

 

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