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- Konzern-Zwischenlagebericht
- Verkürzter Konzern-Zwischenabschluss
Im Zuge der neuen Markenarchitektur haben wir den Unternehmensbereich SUPPLY CHAIN/CORPORATE INFORMATION SOLUTIONS umbenannt. Er heißt nun SUPPLY CHAIN und umfasst die Geschäftsfelder Supply Chain und Williams Lea (zuvor Corporate Information Solutions).
Im ersten Quartal 2009 belief sich der Umsatz auf 3.145 Mio € (Vorjahr: 3.347 Mio €) und ging damit um 6% zurück. Bereinigt um negative Wechselkurseffekte in Höhe von 117 Mio € ist der Umsatz organisch um 2,4% gesunken. Grund dafür sind rückläufige Geschäfte im Geschäftsfeld Supply Chain, vor allem in den Regionen Amerikas und Kontinentaleuropa. Williams Lea konnte im Umsatz organisch um 6% wachsen, weil sich die Service-Center- und Kurier-Logistik in Deutschland gut entwickelt hat und in Großbritannien zusätzliches Geschäft in den Bereichen Office Document Solutions und Marketing Solutions generiert wurde.
Im Geschäftsfeld Supply Chain konnten wir im ersten Quartal mit Bestands- und Neukunden zusätzliche Verträge mit einem Volumen von rund 300 Mio € (Umsatz auf Jahresbasis) hinzugewinnen, etwas mehr als im Vorjahr. Die Vertragsverlängerungsrate übersteigt weiterhin 90%.
Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) belief sich im Berichtszeitraum auf 34 Mio € (Vorjahr: 34 Mio €). Der Vorjahreswert wurde angepasst, weil wir die Erträge aus dem Planvermögen im Zusammenhang mit Pensionspflichtungen nicht mehr im EBIT, sondern im Finanzergebnis ausweisen. Einsparungen bei den Overhead-Kosten durch Effizienzsteigerungsprojekte und Restrukturierungen halfen, den leichten Umsatzrückgang auszugleichen und das berichtete EBIT im Vorjahresvergleich stabil zu halten. Die Umsatzrendite betrug 1,1% (Vorjahr: 1,0%). Bereinigt um Restrukturierungskosten in Höhe von 8 Mio € verbesserte sich das EBIT vor Einmaleffekten im ersten Quartal um 23,5%, was einer Umsatzrendite von 1,3% entspricht.
Der operative Cashflow betrug 35 Mio € (Vorjahr: 8 Mio €). Durch positiv geänderte durchschnittliche Debitoren- und Kreditorenziele konnte das Working Capital reduziert werden, was sich in einem verbesserten Cashflow niederschlägt.