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Derivate aus Postbank-Verkauf steigern Ergebnis

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) aus fortgeführten Geschäftsbereichen lag mit 136 Mio € um 769 Mio € bzw. 85,0% unter dem Vorjahreswert. Bereinigt um die genannten Einmaleffekte von 433 Mio € im Berichtszeitraum und 47 Mio € im Vorjahreszeitraum hat sich das EBIT um 40,2% auf 569 Mio € verringert. 

Die Bewertung der Derivate aus dem Verkauf der Postbank an die Deutsche Bank hat sich positiv auf das Finanzergebnis ausgewirkt: Es stieg von −313 Mio € auf 610 Mio €.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern der fortgeführten Geschäftsbereiche hat sich von 592 Mio € auf 746 Mio € verbessert. 

Die Ertragsteuern sind dadurch von 71 Mio € im Vorjahreszeitraum auf 150 Mio € im ersten Halbjahr 2009 gestiegen. Insgesamt liegt das Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche mit 596 Mio € um 75 Mio € bzw. 14,4% über dem Vorjahreswert.

 

Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche enthält Entkonsolidierungserfolg

Das Ergebnis der aufgegebenen Geschäftsbereiche liegt mit 432 Mio € um 192 Mio € über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Darin enthalten ist das Nettoergebnis der Postbank aus den ersten beiden Monaten 2009 sowie der Entkonsolidierungserfolg in Höhe von 444 Mio €. Details hierzu zeigen wir im
Anhang, Textziffer 9 Anhang.

 

Konzernperiodenergebnis deutlich gestiegen

Die Ergebnisse aus fortgeführten und aus aufgegebenen Geschäftsbereichen addieren sich zu einem Konzernperiodenergebnis von 1.028 Mio € (Vorjahr: 761 Mio €). Davon stehen 1.010 Mio € den Aktionären der Deutschen Post und 18 Mio € den Minderheiten zu. Sowohl das unverwässerte als auch das verwässerte Ergebnis je Aktie ist deutlich von 0,51 € auf 0,84 € gestiegen. Für die fortgeführten Geschäftsbereiche betrug es 0,48 €, für die aufgegebenen Geschäftsbereiche 0,36 € je Aktie.

Konzern-EBIT der fortgefuehrten Geschaeftsbereiche