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- Konzern-Zwischenlagebericht
- Verkürzter Konzern-Zwischenabschluss
Die schwere Rezession hat sich im ersten Halbjahr 2009 fortgesetzt. Zu Jahresbeginn ist der Welthandel massiv eingebrochen, worunter besonders die exportorientierten Volkswirtschaften litten. Seit dem Frühjahr sind jedoch erste Tendenzen erkennbar, dass sich die wirtschaftliche Lage im weiteren Jahresverlauf nicht weiter verschlechtert.
In den Vereinigten Staaten gab die Wirtschaftsleistung zu Jahresbeginn nochmals kräftig nach. Vom privaten Verbrauch gingen keine nennenswerten Impulse aus, während der Außenhandel die Konjunktur sogar stützen konnte. In Anbetracht der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise beließ die US-Notenbank ihren Leitzins bei 0% bis 0,25%.
In den Schwellenländern Asiens setzten sich nach einem ebenfalls schwachen Jahresauftakt seit dem Frühjahr sogar Erholungstendenzen durch – nicht zuletzt dank des massiven chinesischen Konjunkturprogramms. In China wuchs das BIP im zweiten Quartal wieder um 7,9% im Vorjahresvergleich. Auch Japan, das zu Jahresbeginn einen extremen Einbruch von Exporten und Industrieproduktion erlitten hat, konnte seine Wirtschaftsleistung im Frühjahr voraussichtlich wieder steigern.
Im Euroraum blieb die wirtschaftliche Lage bis zur Jahresmitte sehr schlecht. Wenngleich die massiven Abwärtstrends bei den Exporten und bei der Industrieproduktion im Frühjahr zum Stillstand kamen, lagen vor allem Ausfuhren und Produktion durchweg weit unter ihrem Vorjahresniveau. Um die Konjunktur zu stützen, hat die Europäische Zentralbank ihren Leitzins auf das Rekordtief von 1% gesenkt.
Deutschland wurde vom Einbruch des Welthandels zu Beginn des Jahres noch stärker getroffen als der Euroraum insgesamt. Auf extrem niedrigem Niveau haben sich aber auch hier Exporte und Industrieproduktion seit dem Frühjahr gehalten. Dies spiegelt sich auch im ifo-Geschäftsklimaindex wider: Das Stimmungsbarometer hat sich im Juli den vierten Monat in Folge etwas aufgehellt.