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- Konzern-Zwischenlagebericht
- Verkürzter Konzern-Zwischenabschluss
In den ersten neun Monaten des Jahres 2009 ist der Umsatz um 5,0% auf 9.972 Mio € (Vorjahr: 10.498 Mio €) gesunken, wozu auch 2,2 fehlende Arbeitstage beigetragen haben. Erwartungsgemäß blieben die Umsätze in konjunkturell sensiblen Bereichen hinter den Vorjahreswerten zurück. Positive Währungseffekte fielen in Höhe von 15 Mio € an.
Im Geschäftsfeld Brief Kommunikation ist der Umsatz von 4.431 Mio € auf 4.266 Mio € zurückgegangen. Der Markt schrumpft kontinuierlich, weil zunehmend elektronische Kommunikationsformen genutzt werden. Die Rezession hat diesen Effekt noch verstärkt. Bei unseren Geschäftskunden sehen wir nach einem schwachen zweiten Quartal im dritten Quartal eine Stabilisierung, bleiben jedoch insgesamt unter dem Vorjahresniveau. Wir haben qualitätsbewusste Kunden gehalten und zurückgewonnen, aber Kunden, die im schlechten konjunkturellen Umfeld preissensibler geworden sind, an den Wettbewerb verloren.
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ändert sich das Werbeverhalten der Kunden, was wir weiterhin im Geschäftsfeld Dialog Marketing spüren. Vor allem Versandhändler investieren weniger in Werbung. So sind die Volumina bei adressierten wie unadressierten Werbesendungen in den ersten neun Monaten des Jahres insgesamt gesunken. Im dritten Quartal jedoch sind die unadressierten Werbesendungen im Vorfeld der Bundestagswahl wieder leicht gestiegen. Der Umsatz der ersten neun Monate blieb mit 1.968 Mio € um 5,1% hinter dem Vorjahr (2.074 Mio €) zurück.
| 1) | Vorjahreswerte angepasst aufgrund von Portfolioänderungen |
Im Geschäftsfeld Presse Services liegt der Umsatz mit 610 Mio € (Vorjahr: 637 Mio €) um 4,2% unter dem Niveau des Vorjahres. Presseerzeugnisse haben an Umfang und Gewicht verloren, weil der Anteil der darin geschalteten Anzeigen rückläufig ist. Infolgedessen sind die erzielten Durchschnittspreise gesunken.