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Konzernlagebericht
Deutsche-Post-Aktie Obwohl sich die Wirtschaft spürbar erholt hat, sind die Aktienmärkte schleppend in das Jahr 2010 gestartet. Die Schuldenkrise Griechenlands, die sich bereits im ersten Quartal abzeichnete, hat die Stimmung getrübt; der DAX sank auf seinen Jahrestiefststand von 5.434 Zählern. Die Zuversicht kehrte zurück, nachdem die Regierungschefs der Eurozone zugesichert hatten, Griechenland mit bilateralen Krediten zu unterstützen. Zudem bewegten staatliche Konjunkturprogramme und eine expansive Geldpolitik den DAX wieder nach oben. Zur Jahresmitte ist dann die Furcht vor einer neuen Rezession gewachsen – die Aktienmärkte reagierten mit Unsicherheit. Obwohl viele Unternehmen zum Halbjahr bessere Ergebnisse als erwartet vorgelegt hatten, setzte sich der Seitwärtstrend an den Aktienmärkten zunächst fort. Erst Anfang September begannen die Kurse wieder zu steigen. Die deutsche Wirtschaft profitierte von der wachsenden Weltkonjunktur, vor allem dank ihrer Exportindustrie. So ist der DAX bis zum Jahresende auf 6.914 Zähler gestiegen. Das entspricht einer Wertentwicklung von 16,1% gegenüber dem Schlusskurs des Vorjahres. Die unterschiedliche Entwicklung im Euroraum spiegelte sich im EURO STOXX 50 wider, der im Jahresverlauf um –5,8% zurückgegangen war. Der Dow Jones hat sich hingegen um 11,0% verbessert.
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