EBIT und Finanzergebnis erheblich verbessert

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) der fortgeführten Geschäftsbereiche lag mit 1.835 MIO € um 1.604 MIO € über dem Wert des Vorjahres (231 MIO €). Im Vorjahr war das Ergebnis durch Einmaleffekte in Höhe von 1.242 MIO € belastet; im Berichtsjahr führten die Restrukturierungen noch zu einmaligen Aufwendungen von 370 MIO €. Bereinigt um diese Effekte konnte das EBIT von 1.473 MIO € um 732 MIO € auf 2.205 MIO € gesteigert werden.

Das Finanzergebnis hat sich von 45 MIO € auf 989 MIO € erheblich verbessert. Darin enthalten ist seit Januar 2010 erstmals die Bewertung des Forward aus der zweiten Tranche des beabsichtigten Postbank-Verkaufs in Höhe von 1.653 MIO €.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist um 2.548 MIO € auf 2.824 MIO € gestiegen. Ertragsteuern sind in Höhe von 194 MIO € angefallen (Vorjahr: 15 MIO €). Die Bewertung der Derivate aus dem geplanten Postbank-Verkauf hat sich steuerlich nicht ausgewirkt. Insgesamt hat sich das Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche im Berichtsjahr deutlich um 2.369 MIO € auf 2.630 MIO € verbessert (Vorjahr: 261 MIO €).

A.19 Konzern-EBIT der fortgeführten Geschäftsbereiche

Postbank im Ergebnis aus assoziierten Unternehmen enthalten

Da die Postbank Ende Februar 2009 entkonsolidiert worden ist, enthielt das Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche im Vorjahr das Nettoergebnis der ersten beiden Monate sowie den Entkonsolidierungseffekt in Höhe von 444 MIO €. Im Berichtsjahr ist das anteilige Ergebnis der Postbank im Ergebnis aus assoziierten Unternehmen enthalten.

Konzernjahresergebnis und Ergebnis je Aktie deutlich höher

Das Konzernjahresergebnis hat sich von 693 MIO € auf 2.630 MIO € verbessert. Davon stehen 2.541 MIO € den Aktionären der Deutsche Post AG und 89 MIO € den nicht beherrschenden Anteilseignern zu. Sowohl das unverwässerte als auch das verwässerte Ergebnis je Aktie ist deutlich von 0,53 € auf 2,10 € gestiegen.