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- Verkürzter Konzern-Zwischenabschluss
Der Umsatz des Unternehmensbereichs SUPPLY CHAIN ist im ersten Halbjahr 2010 um 5,0% auf 6.517 MIO € (Vorjahr: 6.206 MIO €) gestiegen. Das Wachstum wurde aber durch zwei Faktoren gedämpft: den Verlust von Handelsvolumen mit der Arcandor-Gruppe in Deutschland und den Ausstieg aus unrentablen Verträgen im Berichtszeitraum. Bereinigt um positive Währungseffekte in Höhe von 269 MIO € ist der Umsatz gegenüber dem Vorjahr im Halbjahr organisch um 0,7% gestiegen. Im zweiten Quartal hat sich das Wachstum beschleunigt: der Umsatz erhöhte sich um 10,7% auf 3.387 MIO € (Vorjahr: 3.061 MIO €); organisch legte er im Quartalsvergleich um 3,8% zu.
Das Geschäftsfeld Supply Chain erzielte im ersten Halbjahr 2010 einen Umsatz von 5.871 MIO €, 4,7% mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (5.607 MIO €). In der Region Americas, in der sich die Konjunktur weiter erholte und der US-Dollar an Wert gewann, ist der Umsatz in den meisten Sektoren gewachsen. Die Region Asia Pacific verzeichnete einen starken Konjunkturaufschwung. Dank neuer Geschäftsabschlüsse und einem höheren Volumen in Bestandsverträgen konnten wir besonders in Australien, China und Thailand erheblich zulegen. In Europa fiel die wirtschaftliche Erholung schwächer aus. Dennoch konnten wir im britischen Gesundheitssektor ein erhebliches Umsatzwachstum erzielen. In Deutschland ist der Umsatz vor allem wegen Arcandor gesunken.




Der Umsatz von Williams Lea betrug im Halbjahr 645 MIO €, 7,9% mehr als im
Vorjahr (598 MIO €). Der Zuwachs stammt vor allem aus den Bereichen Marketing
Solutions
und Legal Services (Dienstleistungen für Anwaltskanzleien und Notare) in
der Region Americas. Das Wachstum wurde durch einen
Volumenrückgang bei einigen
wichtigen europäischen Verträgen gedämpft.
Im Geschäftsfeld Supply Chain wurden im ersten Halbjahr 2010 mit Neu- und
Bestandskunden
zusätzliche Verträge im Wert von rund 500 MIO € (Umsatz auf
Jahresbasis)
abgeschlossen. Die Vertragsverlängerungsrate blieb im selben Zeitraum
gegenüber dem Vorjahr stabil. Williams Lea konnte im ersten Quartal mit Wal-Mart in
den USA einen wichtigen neuen Vertrag abschließen.
Das EBIT für den Unternehmensbereich SUPPLY CHAIN ist im ersten Halbjahr 2010 um 124,0% auf 112 MIO € gestiegen (Vorjahr: 50 MIO €). Bereinigt um Restrukturierungskosten in Höhe von 24 MIO € (Vorjahr: 8 MIO €) belief sich das EBIT vor Einmaleffekten auf 136 MIO €. Auf derselben Basis wurde gegenüber dem Vorjahr (58 MIO €) ein Anstieg um 78 MIO € oder 134,5% erzielt. Im Vorjahr wurde unser Ergebnis in Folge der Arcandor-Insolvenz durch einen Aufwand in Höhe von 25 MIO € belastet. Die EBIT-Marge vor Einmaleffekten stieg im ersten Halbjahr 2010 von 0,9% auf 2,1%.
Im zweiten Quartal betrug das EBIT 55 MIO € (Vorjahr: 16 MIO €). Bereinigt um Restrukturierungskosten von 17 MIO € belief sich das EBIT vor Einmaleffekten im Quartal auf 72 MIO € mit einer Marge von 2,1%.
Das EBIT vor Einmaleffekten verbesserte sich aufgrund gestiegener Volumina im Bestandsgeschäft und zusätzlicher Gewinne aus dem Neugeschäft. Unterstützt wird diese Entwicklung durch Kostensenkungen und die positiven Währungseffekte.
Der operative Cashflow für das Halbjahr betrug 21 MIO € (Vorjahr: 60 MIO €). Im Berichtszeitraum war er belastet durch die eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen. Auch bei gestiegenem Umsatz haben wir das Working Capital weiter reduziert.