Global Forwarding: VoluminaGlobal Forwarding: Volumina
Tausend
    Q1 2009 Q1 2010 +/– %
Luftfracht Tonnen 773
1.037
34,2
davon Export Tonnen 448
581
29,7
Seefracht TEU1) 575
662
15,1

In der Seefracht haben wir uns mit einem Volumenzuwachs von 15,1% im Vergleich zum Vorjahr insgesamt deutlich besser als der Markt entwickelt, der um rund 7% gewachsen ist. Damit lagen die Volumina 4% über dem ersten Quartal 2008, dem Niveau vor der Wirtschaftskrise. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum um 7,2% an. Im Mittleren Osten, in Afrika und in Südamerika hat sich das Geschäft besonders erfreulich entwickelt.

Das industrielle Projektgeschäft hat sich im Berichtszeitraum sehr gut entwickelt; Umsatz und Bruttoergebnis haben die vergleichbaren Vorjahreswerte stark übertroffen.

Dank unseres weiterhin straffen Kostenmanagements ist das EBIT gegenüber der konjunkturellen Talsohle im ersten Quartal 2009 wieder angestiegen.

 

Europäisches Landverkehrsgeschäft auf Vorjahresniveau

Das Geschäftsfeld Freight weist für das erste Quartal 2010 mit 867 MIO € einen Umsatz aus, der den Vorjahreswert von 844 MIO € um 2,7% übersteigt. Umsatzwachstum wurde vor allem in Osteuropa, Schweden und Deutschland erzielt. Bereinigt um 22 MIO € positive Wechselkurseffekte ist der Umsatz organisch auf Vorjahresniveau geblieben. Auch das Bruttoergebnis lag mit 239 MIO € etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Zum 1. Januar 2010 ist die Verantwortung für das nationale Frachtgeschäft in Schweden vom Unternehmensbereich EXPRESS auf Freight übergegangen. Die Vorjahreszahlen der Segmentberichterstattung wurden entsprechend angepasst.

 

Umsatzwachstum und Kostenmanagement schlagen sich im EBIT nieder

Das EBIT für den Unternehmensbereich stieg um 17,8% auf 53 MIO € (Vorjahr: 45 MIO €). Bereinigt um Restrukturierungskosten (1 MIO €) betrug das EBIT vor Einmaleffekten im Berichtszeitraum 54 MIO €. Weiterhin konnten wir mit Kostensenkungsprogrammen operative und indirekte Kosten laufend verringern. Unsere Produktivität hat bereits ein höheres Niveau als vor der Wirtschaftskrise erreicht. Zudem haben wir den Vertrieb erweitert und stärker nach Sektoren ausgerichtet, so dass wir signifikantes Neugeschäft generieren konnten.

Wie bereits im Vorquartal hat der starke Volumenzuwachs, vor allem bei Global Forwarding, den Druck auf das Net Working Capital verstärkt. Es hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht, was den operativen Cashflow entsprechend auf –10 MIO € sinken ließ (Vorjahr: 254 MIO €). Er war im Berichtszeitraum zudem durch den Verbrauch von Rückstellungen belastet, die wir für Restrukturierungskosten gebildet hatten. 

 

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