Kapitalflussrechnung der fortgeführten Geschäftsbereiche

Ausgewählte Kennzahlen zur Finanzlage (fortgeführte Geschäftsbereiche)Ausgewählte Kennzahlen zur Finanzlage (fortgeführte Geschäftsbereiche)
MIO €
  Q1 2009 Q1 2010
Liquide Mittel am 31. März 3.511 2.696
Veränderung flüssige Mittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.892 –407
Mittelabfluss aus operativer Geschäftstätigkeit –275 –95
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit –1.119 –195
Mittelzufluss/-abfluss aus Finanzierungstätigkeit 3.286 –117

Der operative Cashflow ist im ersten Quartal regelmäßig beeinflusst durch den jährlich im Voraus gezahlten Jahresbeitrag an den Bundes-Pensions-Service für Post und Telekommunikation. Er hat im Berichtszeitraum zu einem Mittelabfluss von 556 MIO € geführt. Im ersten Quartal 2010 belief sich der Mittelabfluss aus operativer Geschäftstätigkeit auf 95 MIO € (Vorjahr: 275 MIO €). Das gestiegene EBIT hat sich deutlich positiv ausgewirkt, so dass uns vor Berücksichtigung der Veränderungen aus dem Working Capital (kurzfristiges Nettovermögen) Mittel in Höhe von 441 MIO € zugeflossen sind, gegenüber einem Mittelabfluss von 16 MIO € im Vorjahr. Dagegen hatte die Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte im Working Capital einen negativen Effekt auf den operativen Cashflow.

 

Operativer Cashflow nach Unternehmensbereichen 1. Quartal 2010zoom

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit lag mit 195 MIO € deutlich unter dem Vorjahreswert (1.119 MIO €). Die größte Auszahlung in diesem Tätigkeitsbereich ist für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Wirtschaftsgüter angefallen. Im Vorjahr haben wir einen Teil der Mittel, die uns aus dem Verkauf der Postbank zugeflossen sind, in Kapitalmarktanlagen investiert. 

Die Mittelveränderungen aus operativer Geschäftstätigkeit und Investitionstätigkeit addieren sich zu einem Free Cashflow von –290 MIO €, eine Verbesserung um 1.104 MIO €. 

Aus der Finanzierungstätigkeit sind liquide Mittel in Höhe von 117 MIO € abgeflossen, die größtenteils für Zinszahlungen verwendet wurden. Im Vorjahr sind demgegenüber aus der Finanzierungstätigkeit 3.286 MIO € zugeflossen: Die Zeichnung der Pflichtumtauschanleihe durch die Deutsche Bank und die Zahlung der Besicherung der Verkaufsoption für die verbleibenden Postbank-Anteile haben die Aufnahme langfristiger Finanzschulden erhöht.

Aufgrund der Veränderungen in den einzelnen Tätigkeitsbereichen der fortgeführten Geschäftsbereiche ist der Bestand an flüssigen Mitteln und Zahlungsmitteläquivalenten im Vergleich zum 31. Dezember 2009 von 3.064 MIO € auf 2.696 MIO € gesunken. 

 

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