Vermögenslage

Konzernbilanzsumme gestiegen

Zum 31. März 2010 betrug die Bilanzsumme des Konzerns 37.138 MIO € und lag um 2.400 MIO € über dem Wert zum 31. Dezember 2009. Die langfristigen Vermögenswerte haben sich von 22.022 MIO € auf 23.762 MIO € erhöht, insbesondere weil die langfristigen finanziellen Vermögenswerte vor allem durch die Bewertung der Derivate aus dem Postbank-Verkauf um 1.463 MIO € gestiegen sind. Die immateriellen Vermögenswerte haben um 206 MIO € auf 11.740 Mio € zugenommen, was in erster Linie auf Währungsumrechnungsdifferenzen bei den Firmenwerten zurückzuführen ist. Die Sachanlagen sind dagegen geringfügig um 1,1% auf 6.150 MIO € gesunken. Die aktiven latenten Steuern sind von 668 MIO € auf 709 MIO € gestiegen.

Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich um 5,2% von 12.716 MIO € auf 13.376 MIO € erhöht, vorwiegend weil die Forderungen und sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte bei gestiegenem Absatz von 7.157 MIO € auf 8.108 MIO €  zugenommen haben. Dazu hat weiterhin die Abgrenzung des im Voraus bezahlten Jahresbeitrags an den Bundes-Pensions-Service beigetragen. Die flüssigen Mittel und Zahlungsmittelbestände sind im Vergleich zum 31. Dezember 2009 um 368 MIO € auf 2.696 MIO € zurückgegangen. Der vollzogene Verkauf des Geschäfts mit nationalen taggenauen Sendungen durch DHL Express Großbritannien ließ die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte sinken, während der geplante Verkauf von Immobilien sie erhöht hat. Insgesamt sind die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte leicht von 179 MIO € auf 187 MIO € gestiegen. Die kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte liegen mit 1.916 MIO € nahezu auf dem Niveau vom 31. Dezember 2009 (1.894 MIO €).

Das den Aktionären der Deutsche Post AG zustehende Eigenkapital hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2009 um 2.043 MIO € auf 10.219 MIO € erhöht, wozu in erster Linie das verbesserte Konzernjahresergebnis und Währungsumrechnungsdifferenzen beigetragen haben.

Der Anstieg der lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten entfällt zu einem großen Teil auf die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten. Sie sind um 479 MIO € auf 4.153 MIO € gestiegen, vor allem weil sich die Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern erhöht haben. Daneben sind die Ertragsteuerverpflichtungen um 98 MIO €  auf 390 MIO € gestiegen. Die Finanzschulden bewegen sich mit 7.417 MIO € auf dem Niveau zum 31. Dezember 2009 (7.439 MIO €). Während die kurzfristigen Finanzschulden um 58 MIO € verringert werden konnten, haben sich die langfristigen leicht um 36 MIO € auf 6.735 MIO € erhöht. Besonders weil Teile der im letzten Geschäftsjahr gebildeten Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen verbraucht wurden, sind die lang- und kurzfristigen Rückstellungen von 9.677 MIO € auf 9.492 MIO € zurückgegangen. Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nur moderat um 11 MIO € auf 4.872 MIO € erhöht. 

 

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