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- Konzern-Zwischenlagebericht
- Verkürzter Konzern-Zwischenabschluss
Der Umsatz des Unternehmensbereichs SUPPLY CHAIN ist im ersten Quartal 2010 um 0,5% auf 3.130 MIO € zurückgegangen (Vorjahr: 3.145 MIO €). In den meisten Regionen und Sektoren hat sich der Umsatz erfreulich entwickelt. Dies wurde durch den Verlust von Geschäftsanteilen mit der Arcandor-Gruppe in Deutschland und einen unrentablen Vertrag in Amerika, den wir im zweiten Quartal 2009 nicht verlängert hatten, überkompensiert. Bereinigt um positive Währungseffekte in Höhe von 59 MIO € entspricht dies einem Rückgang von 2,4%.
Das Geschäftsfeld Supply Chain erzielte einen Umsatz von 2.820 MIO €, 0,7% weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (2.841 MIO €). In der Region Americas zeigen die meisten Sektoren im Vorjahresvergleich einen Anstieg. Dies gilt in besonderem Maße für den Automobilsektor. Neue Geschäftsabschlüsse und ein gestiegenes Volumen in Bestandsverträgen führten zu starkem Wachstum in der Region Asia Pacific, besonders in Australien, China, Japan und Thailand. In Großbritannien wurde durch die gute Performance im Gesundheitssektor zusätzlicher Umsatz erzielt. In Westeuropa waren die Volumina in den Bereichen Einzelhandel und Technologie rückläufig, was zum Teil auf Standortschließungen zurückzuführen ist.
Der Umsatz von Williams Lea betrug im Berichtszeitraum 309 MIO €, 1,6% mehr als im Vorjahr (304 MIO €). Organisch stieg er um 2,3%. Der Zuwachs stammt vor allem aus den Bereichen Investment Banking und Rechtswesen in der Region Americas. Zulegen konnten wir auch bei den Marketing-Lösungen.
Im Geschäftsfeld Supply Chain wurden im ersten Quartal 2010 mit Neu- und Bestandskunden zusätzliche Verträge im Wert von rund 240 MIO € abgeschlossen. Die Vertragsverlängerungsrate belief sich auf rund 90%. Williams Lea konnte einen wichtigen neuen Vertrag über die Belieferung von Verkaufsstellen mit Wal-Mart in den USA abschließen.
Das EBIT für den Unternehmensbereich betrug im Berichtszeitraum 57 MIO € (Vorjahr: 34 MIO €), dies entspricht einer Steigerung um 67,6%. Bereinigt um Restrukturierungskosten in Höhe von 7 MIO € belief sich das EBIT vor Einmaleffekten auf 64 MIO €. Auf derselben Basis wurde gegenüber dem Vorjahr (42 MIO €) ein Anstieg um 52,4% erzielt. Im Berichtszeitraum fielen keine weiteren Belastungen im Zusammenhang mit der Arcandor-Insolvenz an. Die EBIT-Marge vor Einmaleffekten stieg im ersten Quartal 2010 auf 2,0% (Vorjahr: 1,3%).
Das EBIT vor Einmaleffekten hat sich vor allem deshalb erhöht, weil das Volumen im Bestandsgeschäft gestiegen ist und sich die Margen durch Restrukturierungen und Kostensenkungen verbessert haben.
Der operative Cashflow übertraf mit 50 MIO € den Vorjahreswert von 34 MIO € um 16 MIO €. Gründe für den verbesserten Mittelzufluss sind das gesteigerte EBIT und ein verbessertes Working-Capital-Management.