Höhere Volumina lassen Aufwendungen steigen 

Die im Vorjahr begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen haben im Berichtszeitraum zu Einmalaufwendungen von 304 MIO € geführt und sind mehrheitlich im Unternehmensbereich EXPRESS angefallen (272 MIO €). Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum waren Einmalaufwendungen von 433 MIO € angefallen. 

Die arrow_grey.gif sonstigen betrieblichen Erträge lagen im Halbjahr mit 979 MIO € um 9,0% unter dem Niveau des Vorjahres, das höhere Erträge aus der Auflösung nicht benötigter Restrukturierungsrückstellungen enthalten hatte. 

Volumenzuwächse in Verbindung mit einem höheren Ölpreis ließen den Materialaufwand im Halbjahr steigen, und zwar von 12.471 MIO € auf 13.930 MIO €. 

Dagegen ist der Personalaufwand um 216 MIO € bzw. 2,5% auf 8.323 MIO € gesunken, was überwiegend auf Restrukturierungen im Expressgeschäft zurückzuführen ist. 

Auch die Abschreibungen lagen mit 641 MIO € um 100 MIO € unter dem Vorjahreswert. Die Restrukturierung des US-Expressgeschäftes hatte einen Teil der Abschreibungen vorweggenommen. 

Die arrow_grey.gif sonstigen betrieblichen Aufwendungen überstiegen mit 2.131 MIO € den Vorjahreswert um 20,8%, vor allem weil sich die Aufwendungen aus Abgängen von Vermögenswerten erhöht haben. Darin enthalten sind Effekte aus den genannten Verkäufen in Großbritannien, Frankreich und Österreich. 

 

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