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- Konzern-Zwischenlagebericht
- Verkürzter Konzern-Zwischenabschluss
Im ersten Halbjahr 2010 sind uns Mittel in Höhe von 270 MIO € aus operativer Geschäftstätigkeit zugeflossen. Demgegenüber stand im Vorjahr ein Mittelabfluss von 229 MIO €. Diese deutliche Verbesserung ist in erster Linie durch das um 629 MIO € gestiegene EBIT getrieben. Die Verluste aus dem Abgang von Vermögenswerten, die das EBIT im Berichtszeitraum um 255 MIO € gemindert haben, werden in der Zeile „Ergebnis aus dem Abgang langfristiger Vermögenswerte“ korrigiert. Die daraus geflossenen Zahlungsmittel werden im „Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit“ gezeigt. Ebenfalls positiv hat sich ein geringerer Verbrauch von Rückstellungen ausgewirkt. Insgesamt hat sich der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit vor Änderung des kurzfristigen Nettovermögens verbessert: von 6 MIO € im Vorjahr auf 891 MIO € im Berichtszeitraum. Dagegen haben sich die Veränderungen aus dem Working Capital (kurzfristiges Nettovermögen) um 386 MIO € erhöht, vor allem weil die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte zugenommen haben. Der regelmäßig im Januar gezahlte Jahresbeitrag an den Bundes-Pensions-Service führte im operativen Cashflow zu einem Mittelabfluss von 556 MIO €.
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit lag mit 343 MIO € auf dem Vorjahresniveau (326 MIO €). Die Zahlungen aus Abgängen von langfristigen Vermögenswerten sind negativ, weil in dieser Position die Zahlungen aus den Verkäufen des Expressgeschäfts mit nationalen taggenauen Sendungen in Großbritannien und Frankreich abgebildet werden. Die Reduzierung von Anlagen in Investmentfonds hat hauptsächlich zu dem Mittelzufluss aus der Veränderung der kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte von 293 MIO € geführt.
Die Mittelveränderungen aus operativer Geschäftstätigkeit und Investitionstätigkeit addieren sich zu einem Free Cashflow von −73 MIO €, eine Verbesserung um 482 MIO € gegenüber dem Vorjahreswert.
Aus der Finanzierungstätigkeit sind liquide Mittel in Höhe von 1.026 MIO € abgeflossen, verglichen mit einem Mittelzufluss von 2.168 MIO € im Vorjahr, das durch die Zeichnung der Pflichtumtauschanleihe durch die Deutsche Bank sowie die Zahlung der Besicherung der Verkaufsoption für die verbleibenden Postbank-Anteile geprägt war. Die größte Auszahlung in diesem Tätigkeitsbereich war, wie regelmäßig im ersten Halbjahr, die Dividendenzahlung an unsere Aktionäre. Sie belief sich auf 725 MIO €.
Aufgrund der Veränderungen in den einzelnen Tätigkeitsbereichen der fortgeführten Geschäftsbereiche ist der Bestand an flüssigen Mitteln und Zahlungsmitteläquivalenten im Vergleich zum 31. Dezember 2009 von 3.064 MIO € auf 2.065 MIO € gesunken.

