- Über uns
- Konzern-Zwischenlagebericht
- Verkürzter Konzern-Zwischenabschluss
Die Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements, die wir im
Geschäftsbericht 2009 dargelegt haben, gelten weiterhin und werden von uns unverändert verfolgt. Ebenso unverändert verfolgen wir die neue Finanzstrategie des Konzerns, deren Grundzüge wir im
Zwischenbericht Januar bis März 2010 geschildert haben. Sie baut auf den Grundsätzen und Zielen des Finanzmanagements auf und ist im März vom Aufsichtsrat verabschiedet worden.
Im Rahmen der Finanzstrategie haben wir für den Konzern die dynamische Kenngröße „FFO to Debt“ eingeführt, die auf rollierender 12-Monats-Basis berechnet wird. Die Definition der Kenngröße sowie die Berechnung der einzelnen Bestandteile entsprechen der Methodik der Rating-Agentur
Standard & Poor’s.
| 1) | Zum Stichtag 31. Dezember 2009 bzw. 30. Juni 2010 |
| 2) | Zum Stichtag 31. Dezember 2009 |
| 3) | Verfügbare liquide Mittel sind definiert als ausgewiesene flüssige Mittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie jederzeit kündbare Investment Funds abzüglich operativ gebundener flüssiger Mittel |
Obwohl die Finanzmittel aus dem operativen Geschäft deutlich gestiegen sind, hat sich die Kenngröße aufgrund der
Vorauszahlung an den Bundes-Pensions-Service für Post und Telekommunikation und der
Dividendenzahlung nur leicht verbessert.
Unser Kreditrating wurde im zweiten Quartal 2010 von den Rating-Agenturen Standard & Poor’s und Moody’s Investors Service überprüft. Beide Agenturen bestätigten ihre Einschätzung von BBB + bzw. Baa 1, Standard & Poor’s setzte den Ausblick sogar von „negativ“ auf „stabil“. Die Kreditwürdigkeit des Konzerns wird somit weiterhin von beiden Agenturen als angemessen eingestuft.
Unsere Liquidität ist – auch durch den Verkauf der Postbank – ausreichend. Infolgedessen wurden im Berichtszeitraum durchschnittlich nur rund 7,3% (Vorjahr: 7,4%) unserer fest zugesagten, unbesicherten Kreditlinien ausgenutzt. Ihr Gesamtvolumen liegt derzeit bei 2,8 MRD €, von denen 200 MIO € zum 30. Juni 2010 genutzt waren. Zum 30. Juni 2010 verfügte der Konzern über flüssige Mittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 2,1 MRD €. Hinzu kommen jederzeit kündbare Investment Funds in Höhe von 1,3 MRD €, die in der Bilanz als kurzfristige finanzielle Vermögenswerte ausgewiesen werden.