FINANZLAGE

Finanzmittel aus dem operativen Geschäft deutlich gestiegen

Die Grundsätze und Ziele des Finanzmanagements, die wir im arrow_extern_grey.gif Geschäftsbericht 2009 dargelegt haben, gelten weiterhin und werden von uns unverändert verfolgt. Ebenso unverändert verfolgen wir die neue Finanzstrategie des Konzerns, deren Grundzüge wir im arrow_extern_grey.gif Zwischenbericht Januar bis März 2010 geschildert haben. Sie baut auf den Grundsätzen und Zielen des Finanzmanagements auf und ist im März vom Aufsichtsrat verabschiedet worden. 

Im Rahmen der Finanzstrategie haben wir für den Konzern die dynamische Kenngröße „FFO to Debt“ eingeführt, die auf rollierender 12-Monats-Basis berechnet wird. Die Definition der Kenngröße sowie die Berechnung der einzelnen Bestandteile entsprechen der Methodik der Rating-Agentur arrow_extern_grey.gif Standard & Poor’s.

Finanzmittel aus dem operativen Geschäft (Funds from Operations, FFO) im Verhältnis zur Verschuldung (Debt) zur Verschuldung (Debt)Finanzmittel aus dem operativen Geschäft (Funds from Operations, FFO) im Verhältnis zur Verschuldung (Debt) zur Verschuldung (Debt)Finanzmittel aus dem operativen Geschäft (Funds from Operations, FFO) im Verhältnis zur Verschuldung (Debt)
MIO €
  1. Jan. bis
31. Dez. 2009
1. Juli 2009 bis
30. Juni 2010
Operativer Cashflow vor Veränderung des kurzfristigen Nettovermögens 763 1.648
+ Erhaltene Zinsen und Dividenden 103 66
- Gezahlte Zinsen 291 198
+ Anpassung auf operatives Leasing 1.082 1.082
+ Anpassung auf Pensionen 153 153
+/- Einmaleffekte 1.415 955
= Finanzmittel aus dem operativen Geschäft
     (Funds from Operations, FFO)
3.225 3.706

Berichtete Finanzverbindlichkeiten1)
7.439 7.487
- Finanzverbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Verkauf der Deutsche Postbank AG1) 3.990 4.075
- Finanzverbindlichkeiten erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert erfasst1) 141 137
+ Anpassung auf operatives Leasing2) 4.933 4.933
+ Anpassung auf Pensionen2) 5.221 5.221
- Verfügbare liquide Mittel1),3) 3.864 2.583
= Verschuldung (Debt) 9.598 10.846

FFO to Debt (%)

33,6

34,2

Obwohl die Finanzmittel aus dem operativen Geschäft deutlich gestiegen sind, hat sich die Kenngröße aufgrund der arrow_grey.gif Vorauszahlung an den Bundes-Pensions-Service für Post und Telekommunikation und der arrow_grey.gif Dividendenzahlung nur leicht verbessert.

Unser Kreditrating wurde im zweiten Quartal 2010 von den Rating-Agenturen Standard & Poor’s und Moody’s Investors Service überprüft. Beide Agenturen bestätigten ihre Einschätzung von BBB + bzw. Baa 1, Standard & Poor’s setzte den Ausblick sogar von „negativ“ auf „stabil“. Die Kreditwürdigkeit des Konzerns wird somit weiterhin von beiden Agenturen als angemessen eingestuft. 

Unsere Liquidität ist – auch durch den Verkauf der Postbank – ausreichend. Infolgedessen wurden im Berichtszeitraum durchschnittlich nur rund 7,3% (Vorjahr: 7,4%) unserer fest zugesagten, unbesicherten Kreditlinien ausgenutzt. Ihr Gesamtvolumen liegt derzeit bei 2,8 MRD €, von denen 200 MIO € zum 30. Juni 2010 genutzt waren. Zum 30. Juni 2010 verfügte der Konzern über flüssige Mittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 2,1 MRD €. Hinzu kommen jederzeit kündbare Investment Funds in Höhe von 1,3 MRD €, die in der Bilanz als kurzfristige finanzielle Vermögenswerte ausgewiesen werden. 

 

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