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- Konzern-Zwischenlagebericht
- Verkürzter Konzern-Zwischenabschluss
Die Weltwirtschaft befand sich im ersten Halbjahr 2010 im Aufschwung, der in den aufstrebenden Volkswirtschaften Asiens besonders kräftig ausfiel. Auch in den Industrieländern verstärkten sich die Erholungstendenzen insgesamt, wenngleich regional sehr unterschiedlich.
Die asiatischen Länder verzeichneten einen starken Konjunkturaufschwung. In China stieg das BIP im ersten Halbjahr 2010 um 11,1% im Vorjahresvergleich. Nachdem das japanische BIP dank anziehender Exporte zu Jahresbeginn sehr kräftig gewachsen war, hat sich der Aufschwung im zweiten Quartal fortgesetzt.
In den Vereinigten Staaten hat sich die Konjunktur weiter erholt. Dies gilt besonders für die Unternehmensinvestitionen. Aber auch der private Konsum und die Beschäftigung stiegen leicht an. Die Arbeitslosigkeit blieb jedoch auf einem sehr hohen und die Auslastung der gesamtwirtschaftlichen Kapazitäten auf einem niedrigen Niveau. Um die Wirtschaft weiterhin zu stützen, beließ die US-Notenbank ihren Leitzins bei 0% bis 0,25%.
Die Wirtschaftsleistung des Euroraums ist zu Jahresbeginn wieder leicht gewachsen. Im Frühjahr haben sich die Auftriebskräfte dann verstärkt, wovon besonders die Industrieproduktion profitierte. Dem Euroraum insgesamt kam dabei zugute, dass die globale Nachfrage wuchs, der Euro zugleich aber an Wert verlor. Während sich die konjunkturellen Auftriebskräfte in einigen Ländern deutlich verstärkten, litten einige der südlichen Mitgliedsländer unter der schwelenden Schuldenkrise und den verstärkten Maßnahmen zur Konsolidierung der Staatshaushalte. Um bei einer gleichzeitig moderaten Preisentwicklung die Konjunktur weiterhin zu stützen, beließ die Europäische Zentralbank ihren Leitzins bei 1%.
In Deutschland ist die Wirtschaft im zweiten Quartal den vorliegenden Informationen zufolge kräftig gewachsen. Außergewöhnlich stark gesteigert werden konnte die Industrieproduktion. Zudem haben sich nach dem harten Winter im Frühjahr die Bauaktivitäten rasch beschleunigt und die Arbeitslosigkeit ist spürbar zurückgegangen. Der ifo-Geschäftsklimaindex setzte seinen Aufwärtstrend auf hohem Niveau fort.