24.2 Firmenwert-Allokation auf Cash Generating Units (CGU)
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| MIO € |
Gesamtfirmenwert1 | | 10.666 | | 10.973 | |
| BRIEF | | 662 | | 687 | |
| Brief National | | 94 | | n. a. | |
| Brief International | | 568 | | n. a. | |
EXPRESS | | 4.158 | | 4.161 | |
| GLOBAL FORWARDING, FREIGHT | | | | | |
| DHL Global Forwarding | | 3.723 | | 3.843 | |
| DHL Freight | | 268 | | 280 | |
| SUPPLY CHAIN | | | | | |
| DHL Supply Chain | | 1.647 | | 1.699 | |
| Williams Lea | | 322 | | 417 | |
Die Struktur der CGU BRIEF wurde gegenüber dem Vorjahr angepasst. Die CGU Brief National und Brief International wurden im Einklang mit den Kriterien des IAS 36.68 zusammengelegt, da keine separate Steuerung durch das oberste Führungsgremium mehr stattfindet. Aus Gründen der Vergleichbarkeit wurde der Vorjahreswert pro forma angepasst.
Für Zwecke des jährlich durchzuführenden Werthaltigkeitstests nach IAS 36 ermittelt der Konzern den erzielbaren Betrag einer CGU auf Basis eines Nutzungswerts (Value-in-Use-Konzept). Diese Berechnungen beruhen auf Prognosen von Free Cashflows, die zunächst mit einem Kapitalkostensatz nach Steuern diskontiert werden. Im Anschluss werden Diskontierungssätze vor Steuern auf Basis eines iterativen Prozesses ermittelt.
Die Cashflow-Prognosen basieren auf vom Management verabschiedeten Detailplanungen für das EBIT, Abschreibungen/Investitionen sowie der Entwicklung des Net Working Capital und berücksichtigen unternehmensinterne Erfahrungswerte sowie externe ökonomische Rahmendaten. Methodisch umfasst die Detailplanungsphase einen dreijährigen Planungszeitraum von 2012 bis 2014. Für den Wertbeitrag ab 2015 wird sie ergänzt um die ewige Rente. Diese wird über eine langfristige Wachstumsrate ermittelt, die für jede CGU einzeln festgelegt wird und deren Höhe der unten stehenden Abbildung entnommen werden kann. Die angesetzten Wachstumsraten orientieren sich am langfristigen realen Wachstum der relevanten Volkswirtschaften, den Wachstumserwartungen der einschlägigen Branchen und den langfristigen Inflationserwartungen in jenen Ländern, in denen die jeweiligen CGU ihre Geschäftstätigkeit ausüben. Den Cashflow-Prognosen liegen sowohl Erfahrungen aus der Vergangenheit als auch Einflüsse aus der zukünftig erwarteten generellen Marktentwicklung zugrunde. Außerdem werden für die Prognosen das Wachstum der jeweiligen geografischen Teilmärkte und des Welthandels sowie die zunehmende Auslagerung der Logistikaktivitäten berücksichtigt. Die prognostizierte Entwicklung der Kosten für das Transportnetzwerk und Dienstleistungen haben ebenfalls einen Einfluss auf den Nutzungswert.
Der Kapitalkostensatz vor Steuern basiert auf dem Konzept der durchschnittlichen gewichteten Kapitalkosten (Weighted Average Cost of Capital). Den Diskontierungssatz (vor Steuern) für die einzelnen CGU sowie die für die ewige Rente unterstellten jeweiligen Wachstumsraten zeigt folgende Tabelle:
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| % |
| SUPPLY CHAIN | | | | | | | | | |
| DHL Supply Chain | | 9,5 | | 9,2 | | 2,5 | | 2,5 | |
| Williams Lea | | 9,7 | | 7,8 | | 2,0 | | 2,0 | |
| GLOBAL FORWARDING, FREIGHT | | | | | | | | | |
| DHL Freight | | 9,6 | | 9,4 | | 2,0 | | 2,0 | |
| DHL Global Forwarding | | 9,5 | | 9,2 | | 2,5 | | 2,5 | |
| BRIEF1 | | n. a. | | 8,6 | | n. a. | | 0,5 | |
| Brief National | | 9,2 | | n. a. | | 0,0 | | n. a. | |
| Brief International | | 8,8 | | n. a. | | 1,0 | | n. a. | |
| EXPRESS2 | | 10,6 | | n. a. | | 2,0 | | n. a. | |
Für die CGU EXPRESS waren zum 31. Dezember 2011 sämtliche Voraussetzungen des IAS 36.99 erfüllt, so dass auf eine detaillierte Neuberechnung des erzielbaren Betrags verzichtet werden konnte. Ein Wertminderungsrisiko bestand zum 31. Dezember 2011 nicht.
Auf Basis dieser Annahmen und der durchgeführten Werthaltigkeitstests für die einzelnen CGU, denen ein Firmenwert zugeordnet wurde, wurde festgestellt, dass die erzielbaren Beträge bei sämtlichen CGU die entsprechenden Buchwerte der jeweiligen CGU übersteigen. Ein Wertminderungsbedarf für Firmenwerte wurde zum 31. Dezember 2011 für keine CGU festgestellt.
Im Rahmen des Impairment Tests hat die Deutsche Post DHL nach den Anforderungen des IAS 36.134 Sensitivitätsanalysen durchgeführt. Ein Abwertungsrisiko des Firmenwerts ließ sich auch auf Basis dieser Analysen nicht erkennen.
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