Konzern-EBIT deutlich verbessert

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) hat sich im Vorjahresvergleich um 32,8% bzw. 601 MIO € auf 2.436 MIO € deutlich verbessert. Im vierten Quartal 2011 ist das Ergebnis um 14,1% auf 599 MIO € gestiegen. Der Zuwachs war vor allem deshalb geringer, weil die Aufwendungen im Zusammenhang mit den Verkäufen von Geschäftsfeldern in Großbritannien, Frankreich und Österreich im ersten Halbjahr des Vorjahres anfielen.

Das Finanzergebnis betrug im Berichtsjahr –777 MIO € (Vorjahr: 989 MIO €). Im Geschäftsjahr 2010 hatte sich dieser Wert insbesondere durch die erstmalige Marktbewertung eines Forward in Verbindung mit der zweiten Tranche des Postbank-Verkaufs um 1.453 MIO € erhöht.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist im Jahr 2011 von 2.824 MIO € auf 1.659 MIO € zurückgegangen. Die Ertragsteuern sind wegen höherer steuerlicher Erträge um 199 MIO € auf 393 MIO € gestiegen.

A.20 Konzern-EBIT

Jahresergebnis und Ergebnis je Aktie unter Vorjahr

Das Konzernjahresergebnis ist im Berichtsjahr von 2.630 MIO € auf 1.266 MIO € zurückgegangen. Davon stehen 1.163 MIO € den Aktionären der Deutsche Post AG und 103 MIO € den nicht beherrschenden Anteilseignern zu. Im Vorjahr hat vor allem die genannte Erstbewertung des Terminkontraktes aus dem Verkauf der Postbank mit 1.453 MIO  erhöhend gewirkt. Sowohl das unverwässerte als auch das verwässerte Ergebnis je Aktie ist von 2,10 € auf 0,96 € gesunken.